Der "Maschinentempel" - Alban's Hochdruck-Dampfmaschine
Ein Tempel? – Nein, eine Dampfmaschine! Der „Maschinentempel“ kehrt nach Mecklenburg-Vorpommern zurück. Diese 1839 in Güstrow gebaute Hochdruck-Dampfmaschine trieb bis 1900 Textilmaschinen in der Tuchfabrik in Plau am See an. Danach gelangte sie ins Deutsche Museum nach München und war bis 2023 in der Dauerausstellung zu sehen. Der „Maschinentempel“ kam jetzt als Leihgabe in das Burgmuseum in Plau am See und wird dort ab April zu besichtigen sein. Im phanTECHNIKUM steht die kleine Schwester der Dampfmaschine, ein Nachbau aus dem Jahr 1995 im Maßstab 1:4.
Der Konstrukteur Ernst Alban war vielseitig begabt. Er wurde am 7. Februar 1791 in Neubrandenburg geboren und starb am 13. Juni 1856 in Plau am See. Alban studierte zunächst Medizin und praktizierte als Augenarzt in Rostock. Seine Leidenschaft galt aber dem Maschinenbau. Im Jahre 1829 gründete Alban eine Maschinenbauanstalt in Stubbendorf. In der Folge konstruierte er landwirtschaftliche Geräte, Textilmaschinen und Dampfmaschinen, zeitweilig in eigenen Fabriken in Stubbendorf und Plau, zeitweilig als technischer Leiter in Güstrow, wo der Maschinentempel entstand. In der Maschinenbauanstalt Ernst Alban in Plau wurde 1845 auch das erste Dampfschiff für Mecklenburgs Seen gebaut, die „Alban“.
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